John Ruskin (*1819 in London; † 1900 in Lancashire)  war ein englischer Schriftsteller, Maler, Kunsthistoriker und Sozialphilosoph.

Ruskin verfasste eine mehrbändige Geschichte der modernen Malerei und lehrte in Oxford Kunstgeschichte. Als vielseitig gebildeter Kunsthistoriker und bedeutender Sozialreformer nahm er in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine beherrschende Stellung im englischen Gesellschaftsleben ein. Ruskin war ab 1870 der erste Professor für Kunst an der Universität Oxford.

Zum Gesetz des Wirtschaftens sagte er:

Es gibt kaum etwas in der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte. Und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen.

Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas Geld hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas besseres etwas mehr zu bezahlen.

Die Freude über einen billigen Kauf ist längst vergessen, wenn einem die Folgen schlechter Qualität immer noch Ärger bereiten.

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